37. Weihermooslauf Unterkirnach am 13.4.2019

Am Samstagnachmittag bei kühlen, im Vergleich zu den Vorjahren eher winterlichen Temperaturen, fand zum 37. Mal der Weihermooslauf in Unterkirnach statt. Wie man an der Zahl erkennt: Ein Klassiker der lokalen Volks-/Waldläufe und wie jedes Jahr der erste Lauf der Denzer-Cup Serie. Start für diese 10,6 km Strecke war wie gewohnt um 17:00 Uhr. Die LSG wurde dieses Jahr nur durch Marcel (Schmid) vertreten, der die Strecke in sagenhaften:
40:13 min absolvierte und damit souverän die Männerklasse gewann und in der Gesamtwertung 3. wurde. Nochmals Gratulation hierzu, Marcel!

Meinerseits (also Dietmar-seits J) folgende Bemerkungen zu dem Lauf und zu der Leistung von Marcel: Meine spontane Äußerung zu der Zeit von Marcel war: „Bärenstark, Marcel!“ Warum, werden hier manche „Diagonalleser“ der Berichte sagen. 40 Minuten auf 10 km ist gut, aber bärenstark…… Daher hier meine „Rechtfertigung“ und für alle die den Lauf gerne - und ich empfehle dies - einmal laufen wollen: Die Strecke ist 10,6 km lang, nicht 10 km! Das ergibt für Marcel eine Durchschnittzeit pro Kilometer von 3:47 min, also deutlich unter 38 min auf die 10 km. Außerdem geht die Strecke in Unterkirnach die erste Hälfte nur bergauf und entspricht praktisch bildlich einer Nadel: Hoch, kleine „Nadelöse“, runter. Was man, wie wir wissen, bergauf an Zeit verliert, läuft man im Vergleich zu einer ebenen Strecke bergab nicht mehr rein. Erst Recht nicht, wenn die letzten 800 m so steil bergab gehen, dass man mehr als genug Luft hat, aber die Füße die Schrittfrequenz, die von der Kraft her möglich wäre, nicht umsetzen können. Man macht also Bremsschritte um nicht auf der Nase zu liegen. Und wie ihr richtig bemerkt gehen logischer Weise die ersten 800 m nur bergauf. Hier gibt es eine Bergwertung! Also geht es steil (!) bergauf. Für Siegläufer wir Marcel heißt das aber auch: Da man nicht weiß, was die Gegner machen oder können, dran bleiben, auf „Teufel komm raus“, selbst wenn da ein Läufer ist den man eben nicht kennt und der (wie man dann zu spät merkt) nur die Bergwertung kassieren will, um dann gemütlich zu Ende zu laufen. Das muss also nicht das eigene, sinnvolle Starttempo sein. Mein Tipp: Diese Zeit von Marcel ist für 35 min auf 10 km in der Ebene gut. Und das ist bärenstark!!!
Für uns Normalos:
Es gibt 3 Gründe in Unterkirnach zu starten:
1. Der Lauf ist ein sehr guter, unbestechlicher Leistungstest für einen Trainingsplan, der Richtung Herbst auf Naturstrecken ausgerichtet ist. Man kann gut seine Marathon-, Halbmarathon- oder 10 km-Zeit, die möglich ist im Herbst erkennen.Oder: 
2. Man begleitet Jemanden der einen solchen Test erlaufen will. Oder:
3. Man will einfach mal eine andere Strecke als die übliche Runde laufen, auch einmal die Läufer der Umgebung treffen und mit denen „quatschen“. Empfehlung an insbesondere Männer, die gerne überpacen, wenn sie eine Startnummer auf dem Bauch haben: Lange Jacke gar nicht ausziehen, Startnummer außen drauf nadeln und gemütlich so schnell laufen, dass man trotzdem nicht schwitzt.

Letzter Hinweis zur Pace:Alles unter einer Gesamtzeit von 59 min ist wirklich schnellauf dieser Strecke (entspricht: ca. 5:30min/km), ich finde es aber für jeden toll, diese Strecke zu schaffen!

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