Red Bull 400 - Herausforderung der anderen Art

(Bericht von Roland Hoffman)

400 m, 140 Höhenmeter, bis zu 37 Prozent Steigung. 1800 Starter

aus 20 Ländern; Gestartet wird in den Gruppen Männer, Frauen, Staffel

Und Feuerwehrwertung.

So weit die Fakten; was einen erwartet stellte ich gestern

Bei der Startnummernabholung  mit Blick auf die Schanze fest: Vor allem Ehrfurcht und

Die Frage : warum mache ich so nen Blödsinn?

Wegen der Herausforderung natürlich und den Drang Neues zu probieren.

Startgruppe 5 sollte es sein und dann ging alles schneller als erwartet .

Die ersten 100 m gehen leicht bergab um dann direkt in den steilen Teil ûberzugehen.

Der steilste Abschnitt liegt bei ca 185 m; dort sind die 37 Prozent Steigung

zu bewältigen. Bei knapp 30 Grad eine besondere Herausforderung.

Dann folgt der Wechsel über den Schanzentisch von Wiese zu betonierter Lauffläche.

Und das alles bei metallischem Geschmack im Mund und eingeengtem

Sehfeld. Der Puls ist in ungeahnten Höhen und das einzige Ziel ist nicht abzurutschen.

Als Empfehlung des Veranstalters wurden leichte Trekkingschuhe und Handschuhe

Genannt . Von Fußballschuhen mit Stollen bis zu Hochgebirgsstiefeln war alles am Start.

Das alles nimmt man aber erst am Ziel wahr , welches ich nach 6:54 erreichte und mich

Nur mühsam auf den Beinen halten konnte.

Die Kombination aus zitternden Beinen und brennender Lunge kannte ich in

Diesem Umfang noch nicht .

Im Zielbereich wird man von der Bergwacht in Empfang genommen und jede Menge

Sanitäter stehen bereit wenn es jemandem , völlig überraschend , nicht so gut gehen sollte.

Vielen Dank an dieser Stelle für die zahlreichen Helfer von Bergwacht , DRK und Feuerwehr ; die

Den reibungslosen Ablauf erst möglich machten .

Abwärts geht es dann zu Fuß über die Treppen neben der Laufstrecke, das das

Eine Herausforderung sein kann , weiß nur der der es schon mal mit zitternden Beinen

Gemacht hat.

Wieder im Startbereich angekommen erwartet einen dann die Verpflegung , die sehr üppig

Und grosszügig ausgelegt ist.

Kleiner Kritikpunkt ist die Beschilderung zum Wettkampfort und die wenigen Duschmöglichkeiten.

 

Macht aber nix: mein Fieber ist geweckt und ich komme wieder .

Platz 390 von 808 ist in Ordnung für die Rahmenbedingungen , lässt aber

Auch deutlich Luft nach oben.

 

Mein Fazit: Dieser Wettkampf ist nicht günstig , aber auf jeden Fall eine Erfahrung wert; die Rahmenbedingungen sind RedBull typisch perfekt , die Natur tut ihr übriges und die

Stimmung ist ebenfalls nicht zu toppen.

 

 

Panoramalauf Döggingen, am 13.7.2019

Am 6. Lauf der Denzerserie, dem Panoramalauf in Döggingen, nahmen am Samstag um 17:00 Uhr 2 Läufer der LSG teil. Pirmin Schobel und - kurzfristig entschlossen, da er noch den X-Trail von Breitnau in den Beinen hatten - Siegbert Wernet.
Die 10,8 km lange Strecke ist nicht ganz einfach zu laufen. Sie führt nach den ersten 2 „gewellten“ Kilometern ca.  5 km bergauf, weshalb man die bei gutem Wetter schöne Fernsicht zu diesem Zeitpunkt nicht immer genießen kann. Der vorletzte Kilometer geht zusätzlich so steil bergab, dass man immer wieder „Bremsschritte“ einbauen muss, und nicht das maximal mögliche Tempo und „ich fliege Gefühl“ erreichen kann.
Umso schöner, dass Pirmin in starken 42:07 min (= Durchschnittzeit pro Kilometer 3:53 min!!) , als Gesamt 5. und dem Sieg in seiner Altersklasse die LSG souverän vertreten hat.
Auch Siegbert hatte sich von Breitnau anscheinend schon gut erholt und finishte als 22. in 47:25 min. Er konnte damit als 3. der M45 Altersklasse das Podium vervollständigen.

Herzlichen Glückwunsch ihr beiden!!!

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