7. Fürstenberg Sprint am 25. Oktober 2014

Daniel Kümmel sammelt weitere Wettkampferfahrung und landet auf dem Podest

Nach seinem Wettkampfdebüt beim Schwarzwaldmarathon über die Halbmarathon Distanz war Daniel Kümmel bereits 2 Wochen später wieder am Start. Diesmal stellte er sich der Herausforderung des Fürstenberg-Sprints.

Beim Fürstenberg-Sprint wird eine Strecke von ca. 6 km mit einer Höhendifferenz von ca. 240 m bewältigt. Dabei geht das Feld nicht gemeinsam an den Start, sondern die Läufer starten in Abständen von einer Minute.

Für die Strecke benötigte Daniel Kümmel 37:12 Minuten und landete in der Gesamtwertung auf dem 24. Platz. Allerdings bedeutete dies in der Altersklasse M 40 den 2. Platz, was zugleich ein Platz auf dem Treppchen war. Daniel Kümmel war richtig stolz auf seine Leistung zumal er auf dem Treppchen direkt hinter einem ehemaligen Europameister stand. Er befürchtete eine schlaflose Nacht.

Zur Strecke selbst merkte er an, daß es sich um einen sehr familiären Lauf handelt der Lust auf mehr macht, der gut organisert ist und mit € 6,50 Startgeld überschaubar ist. Außerdem erhält jeder Finisher einen Preis. Lediglich mit der schlechten Aussicht harderte Daniel, da es sehr diesig war und er als Genussläufer eine bessere Aussicht sich gewüncht hätte.

47. Internationaler Schwarzwald-Marathon am 12.10.2014

Willkommen im Club der Marathonläufer

Siegbert Wernet lief beim 47. Internationalen Schwarzwald-Marathon in Bräunlingen seinen ersten Marathon. Für diesen, auf nicht gerade einfachem Terrain bzw. nicht leichtem Streckenprofil, benötigte er lediglich eine Gesamtzeit von 3:27:46 Stunden und blieb damit klar unter der 3:30 Stundengrenze. Dies bedeutete in der Gesamtwertung einen starken 53. Platz sowie in seiner Altersklasse (M 40) einen ebenfalls beeindruckenden 8. Platz. Nach dem Rennen schilderte Siegbert Wernet wieviel Spaß er heute beim Laufen hatte und strahlte über beide Ohren.

Das LSG-Team gratuliert Siegbert zu seinem tollen Debüt und heißt Ihn herzlich Willkommen in der Welt der "Marathonis".


Zwei weitere Laufpremieren über die Halbmarathon Distanz


Michael Friebe und Daniel Kümmel wagten den Einstieg auf der halben Marathon-Distanz und gaben Ihr Debüt ebenfalls beim Schwarzwald-Marathon.


Michael Friebe benötigte für den Halbmarathon eine Zeit von 1:43:47 Stunden und konnte sich über einen gelungenen Einstand auf dieser Distanz freuen. In der Gesamtwertung rangierte er damit auf Platz 203 bzw. in der Altersklasse MJ belegte er einen ausgezeichneten 8. Platz. Im Ziel überwiegte der Schmerz, dieser konnte jedoch die Freude über das Erreichte nicht trüben. Glückwunsch Michael zu deinem Lauf. Dies wird mit Sicherheit nicht der Letzte gewesen sein.

Der zweite Neuling auf der Halb-Distanz war Daniel Kümmel. Er gilt im Kreise seiner Laufkollegen als der Genussläufer, der beim Laufen unter keinerlei Zeitdruck steht. Ein richtiger Genießer. Allerdings wollte er auch mal Wettkampfluft schnuppern und trat an diesem Wochenende zum ersten Mal bei einem Wettkampf an. Und er machte seine Sache gut. Mit einer Netto-Zielzeit von 2:11:22 Stunden überquerte er erschöpft, jedoch zufrieden die Ziellinie und konnte sich über einen gelungen Einstand freuen. In der Gesamtwertung belegte er Platz 719 und in der Altersklasse M 40 den 75. Platz. Ebenfalls Glückwünsche zu deinem Lauf. Vielleicht folgen noch ein paar weitere.


Weitere LSG Läufer runden ein gelungenes Wettkampfwochenende ab

Markus Aust und Armin Fleig unterstrichen Ihre derzeitige Form und konnten eindrucksvolle Laufzeiten vorweisen.

Markus Aust scheiterte zwar knapp an der 1:30 Stundengrenze, war jedoch mit seinem Testlauf für Frankfurt in 2 Wochen, wo es über die Marathondistanz geht, voll und ganz zufrieden. Er benötigte eine Laufzeit von 1:30:09 Stunden und belegte einen starken 44. Platz in der Gesamtwertung sowie einen 8. Platz in der Altersklasse M 40.
Viel Erfolg in Frankfurt.

Armin Fleig lief die 21,0975 km lange Distanz in einer Zeit von 1:38:26 Stunden, obwohl er schon am Vortag beim 10 km Lauf teilgenommen hatte und dort schon ein paar Körner liegen gelassen hatte. In der Endabrechnung landete er auf Platz 125 sowie in seiner Altersklasse M 45 auf dem 24. Platz. Glückwunsch auch an Dich Armin zu deinem Lauf.

Ebenfalls am Start waren Dominik Paar, Michael Gut und Dr. Ulrich Mehnert.

Dominik Paar, der auch in zwei Wochen in Frankfurt über die Marathon-Distanz startet, nutzte ebenfalls den Halbmarathon als Test über sein derzeitiges Leistungsvermögen. Er erreichte das Ziel nach 1:53:31 Stunden und war recht zufrieden mit seiner Leistung. Frankfurt kann kommen. In der Gesamtwertung reihte er sich auf den 410. Platz ein bzw. in seiner Altersklasse J auf dem 12. Platz. Ebenfalls viel Erfolg in Frankfurt.

Michael Gut lief nach 1:55:04 Stunden über die Zeitmessmatten und belegte damit den 452. Gesamtrang. In der Altersklasse M 45 plazierte er sich auf dem 83. Platz. Auch Dir recht herzliche Glückwünsche zu Deinem Lauf.

Das Starterfeld der LSG schließt Dr. Ulrich Mehnert ab. Er benötigte für den Halbmarathon eine Zeit von 2:09:35 Stunden und landete mit dieser Laufzeit in der Gesamtwertung auf dem 687. Platz. In der Altersklasse M 70 nahm er den 11. Platz ein. Ebenfalls recht herzliche Glückwünsche zu Deiner Leistung.


Teamwertung


In der Teamwertung erreichte das Team 1 der LSG den 5. Gesamtrang. (Aust Markus 1:30:09; Armin Fleig 1:38:26 und Michael Friebe 1:43:47)
Das zweite Team der LSG belegte den 30. Gesamtplatz (Doninik Paar 1:53:31; Michael Gut 1:55:04 und Dr. Ulrich Mehnert 2:09:35)


Vier weitere Mitglieder der LSG sind am Start beim Halbmarathon, starten jedoch nicht direkt für dieI LSG

Alexander Glunk und Tobias Dorer waren ebenfalls am Start vom Halbmarathon, starteten jedoch für Ihren Arbeitgeber.

Alexander Glunk brauchte für die Halbmarathon-Distanz eine Zeit von 1:50:41 Stunden und belegte den 344. Gesamtplatz. In der Altersklasse M 35 bedeutete dies den 29. Platz. Alexander war nach dem Rennen mit seiner eigenen Leistung zufrieden. Glückwunsch auch Dir.


Tobias Dorer lief dieses Jahr nach längerer Verletzungspause sein erstes Rennen beim Schwarzwald-Marathon. Er erreichte das Ziel nach 1:53:06 Stunden und wurde damit immerhin 393. in der Gesamtwertung sowie 45. in der Altersklasse M 40. Gratulation zu Deiner Leistung.

Sabine Werner und Martina Andre starten ebenfalls beim Halbmarathon, jedoch leider auch nicht unter LSG.

Sabine Werner lief die Halbmarathon-Strecke in 1:59:46 Stunden und blieb damit knapp unter der 2 Stunden-Grenze. Dies bedeutete Platz 540 in der Gesamtwertung bzw. Platz 18. in der Altersklasse W 35.

Martina Andre bewältigte die Strecke mit einer Zeit von 2:21:29 Stunden und belegte den 808. Gesamtplatz. In der Altersklasse W 40 war dies der 36. Platz.

Beiden Läuferinnen gratulieren wir zu Ihren Leistungen.


Armin Fleig startet beim 10 km Firmen-Lauf

Beim 10 km Lauf war Armin Fleig der einzigste Läufer der LSG der an den Start ging. Er benötigte für die Strecke eine Zeit von 42:23 Minuten und wurde in der Gesamtwertung 17. In der Altersklasse M 45 reihte er sich auf Rang 8 ein. Mit der Firmen-Mannschaft belegte er den 4. Platz. Glückwunsch.

Historischer Spartathlon Lauf am 26.-27. September 2014

Dietmar Göbel "macht sein Ding" und erreicht Optimalziel beim Spartathlon Lauf

Dietmar Göbel startete beim Spartathlon, einem Ultramarathon über eine Strecke von 246 km, der in Griechenland seit 1983 veranstaltet wird. Die historische Strecke von Athen nach Sparta muss dabei in einem Zeitlimit von 36 Stunden zurück gelegt werden.

Unser LSG Mitglied Dietmar Göbel machte sich dieses Jahr zum wiederholten Male auf den Weg nach Griechenland, um an diesem aussergewöhnlichen Rennen teilzunehmen. Er lief diese Ultradistanz in einer Zeit von 26:15:57 Stunden und wurde sensationell in der Gesamtwertung auf den fünften Platz gewertet.

Dietmar, die LSG ist stolz, so einen Ausnahmeläufer wie dich in unseren Reihen zu haben und zollen großen Respekt vor Deiner Leistung. Hut ab.

Dankenderweise hat uns Dietmar einen Interessanten Laufbericht mit Bildern und zusätzlichen Fakten zum Spartathlon zukommen lassen. Hier sein beeindruckender Bericht!

Spartathlon 26./27. September 2014

Die Fakten:
ca. 246 km, ca. 3.000 positive Höhenmeter; 380 gemeldete internationale Läufer nach den jeweiligen Qualifikationskriterien der teilnehmenden Länder.

Start ist am 26.09.2014 morgens 7:00 Uhr an der Akropolis, Ziel spätestens nach 36 Stunden Leonidas Statue in Sparta.

Sieger: Ivan Cudin (zum 3. Mal) in 22:29:29 Italien
2. Florian Reuss 23:57:13 (2013 schon 2., amtierender Europameister im 24h Lauf)
3. Andrzej Radzikowski in 25:49:05, Polen
4. Marco Bonfiglio in 26:01:26, Italien
5. Dietmar Göbel in 26:15:57, LSG Schwarzwaldmarathon

Finisher 207

Da fragt man sich: Warum tust Du Dir das an? Nochmals? Du hast doch schon 2-mal Dir Alles bewiesen. Trotzdem: Spartathlon ist anders, unbeschreiblich, verrückt, schön, man kann es nicht ausdrücken.
Der historische Hintergrund, das Gefühl „definitiv härtester Non Stop Lauf und ich darf mitlaufen“, die Freude der Griechen über uns Läufer, der Zieleinlauf und ….. einfach Alles. Ich habe dieses Jahr außer einem lockeren 75 km Lauf und einem Marathon noch keine Listenzeit, aber das Training war Recht gut und ich bin tatsächlich die Ruhe selbst. So reise ich auch nicht wie alle anderen Favoriten – und ich war zum Start sicher keiner, sondern wurde erst unterwegs zum Underdog-Champion - ein oder 2 Wochen früher an; für diese Späße hat ein Familienvater mit einem 70 Stunden-Wochenjob keine Zeit. Mittwoch zur Einschreibung und medizinischen Untersuchung, Donnerstag Besprechung und los geht’s am Freitag mit zwischen 4 und 5 Uhr morgens aufstehen, um pünktlich 7:00 Uhr an der Akropolis zu starten.

Mit im Feld: Die gesamten Nationalteams der Länder, da die 24 h Lauf-WM vor einigen Wochen kurzfristig ausfiel, die Sieger der letzten Jahre Marcus Thalmann, Stu Thoms, Valmir Nunes, Ivan Cudin, der letzte 24 h Lauf Weltmeister Jonathan Olsen aus den USA, etc….. Namen, Namen Namen. Wen interessiert das? Zumindest nicht Läufer wie mich am Start. Man muss hier sein eigenes Ding laufen, andere reden lassen, denn jeder weis es besser und meint es nur gut!!! Und so mache ich mein Ding.

Angst habe ich nur vor dem Wetter und das mit Recht: Regen am Start trotz 23°C, Gewitter mit Sturzregen und Hagel, nachmittags 30°C, nachts nahe 0°C. Und ich habe keinen Betreuer bei dem ich trockene Schuhe anfordern kann. Was soll´s! Mach Dein Ding! Und so laufe ich streng nach Puls: Erster Marathon in rund 3:30, die ersten 81 km in 6:45h. Nur zwischen Kilometer 78 und 80 bin ich zu schnell: Bewußt: Die Schnellstraße auf deren Standstreifen wir sonst laufen ist auf eine Spur gesperrt und die LKWs wollen wohl ihre Seitenwände an unseren Trikot abwischen. Und der Windzug bringt einen fast ins stolpern, so wie es den Motorradfahrer beim überholen der LKWs versetzt. Und aussehen wie die vielen „flachen“ Katzen auf der Strasse möchte ich nicht. Also Tempo, auch wenn es vom Meer zum Kanal von Korinth bzw. dessen Brücke bergauf geht. Besser Kraft „vergeuden“ als „Briefmarke“.

Ich komme als 2. in Korinth rein – was ich erst im Ziel im Internet sehe, da ich nach Puls und einem Fabelziel laufe und nie auf die Listen der Kontrollposten schaue. Welches Ziel? Nun: a) ankommen in unter 30 h = Ziel, b) unter 27:45 ankommen = Optimalziel, c) Unter 25 h = perverser Traum. Jedenfalls bin ich durch diesen Einlauf in Korinth – und das Bier das ich dort vernichte – schon der Underdogliebling der Zuschauer und der Fotographen, noch dazu wo ich eben keine Betreuer habe, die mir alles sofort an den Kontrollpunkten geben. Letzteres spart enorm Zeit, vorallem nachts wenn man einen Kaffe haben will: Beim betreuten Läufer ist der gekocht, beim unbetreuten verliert man 5 min pro Kaffee. Anderes Beispiel: Ich habe 40 km umsonst – ich war nicht sicher wie schnell ich am Tag X bin – die Stirnlampe getragen, die ich sonst dem Betreuer hätte geben können. Nasse Schuhe: Wechsel bei mir nicht möglich, etc.pp. Wie auch immer. Ich bin im „Perversen Traumzeitplan!“. Einen weiteren Marathon später komme ich nach 124
km in Nemea um rund 18:00 Uhr an. Von 81 bis 124 km geht es leicht bergauf, trotzdem bin ich fit und rund 45 min vor dem Traumzeitplan. Tempo rausnehmen und am Berg der nun folgt Kraft sparen. Riegel mag ich keinen essen. Nur noch trinken!! Gespräche am Check point: How do you feel? Some pain in the muscles. That´s okay. It´s Sparta.

Ich schaffe den Bergpass – siehe Bild – und komme noch vor Mitternacht in Nestani an: Kilometer 172. Sammeln umschalten, Bier trinken, planen. Ich bin immer noch 30 min vor dem Traumplan, trotz Krafte
insparung im Berg.



Bei Kilometer 195 laufe ich Schlangenlinien, da ich „einschlafe“. Was tun? Volles Risiko wegen des Traumzieles? Nein. Ab Kilometer 201 kommt nur noch Schnellstraße (Bild).



Also 4 x 5 min schlafen, nur nicht länger, sonst kommt man nicht mehr in Gang! Jeder Kontrollpunkt Kaffee – kostest Zeit, rettet vielleicht Leben. (Im Sinne man wird nicht zur Kühlerfigur der LKWs der Schnellstraße)



Nach 26:15 h erreiche ich Sparta. Traumziel =nein; Optimalziel = aber sicher!!! Unterwegs immer wieder durch die Kontrollpunktleute: „You look good. Your are strong!“ Alles ist relativ! Trotzdem: Mit insgesamt 25 min Schlaf plus Kaffeewarten die letzten 80 km in 9:30h, wobei hier noch 500 Höhemeter dazukommen, nach immerhin 170 km einlaufen; ist auch okay.



Mit 26:15 haben an „glücklicheren“ Jahren andere schon gewonnen; bei mehr als 20 von 32 Spartathlons war man hiermit unter den ersten 3.



Bester in der Altersklasse M 45, bester unbetreuter Läufer und viel wichtiger: Ein für mich perfekter Lauf bzgl. Leistung, Entscheidungen unterwegs – was trinke/esse ich wann und wie schnell laufe ich wann. Mit diesem Lauf bin ich sehr zufrieden und es wird sicher einer der Läufe sein, die unter die „TOP 3“ der „meine Besten Läufe“ kommen. Und auch wenn ich erst seit 11 Jahren Laufe: Ich glaube nicht, das der Lauf aus den TOP 3 rausfällt.

Die Frage: Warum tut man sich das an, kann ich nicht wirklich beantworten. Vielleicht, weil ich einfach gerne laufe. Deshalb darf es auch mal „ein bisschen Mehr“ sein.

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