Stadtlauf Donaueschingen, 3. August 2019

Beim nunmehr schon traditionellen Schutzengellauf zu Gunsten Mukoviszidose erkrankter Kinder in Donaueschingen, war die LSG Schwarzwaldmarathon wieder mit einer großen Läuferschar am Start. Jeder der nicht irgendwie trotz Wochenende beruflich oder aus gesundheitlichen Gründen verhindert war, trete seine Runden und nahm an dieser „Gemeinschaftsveranstaltung“ teil. Sogar Lenny - unser Maskottchen war mit von der Partie!

Danke an Alle für Eure Teilnahme!

Red Bull 400 - Herausforderung der anderen Art

(Bericht von Roland Hoffman)

400 m, 140 Höhenmeter, bis zu 37 Prozent Steigung. 1800 Starter

aus 20 Ländern; Gestartet wird in den Gruppen Männer, Frauen, Staffel

Und Feuerwehrwertung.

So weit die Fakten; was einen erwartet stellte ich gestern

Bei der Startnummernabholung  mit Blick auf die Schanze fest: Vor allem Ehrfurcht und

Die Frage : warum mache ich so nen Blödsinn?

Wegen der Herausforderung natürlich und den Drang Neues zu probieren.

Startgruppe 5 sollte es sein und dann ging alles schneller als erwartet .

Die ersten 100 m gehen leicht bergab um dann direkt in den steilen Teil ûberzugehen.

Der steilste Abschnitt liegt bei ca 185 m; dort sind die 37 Prozent Steigung

zu bewältigen. Bei knapp 30 Grad eine besondere Herausforderung.

Dann folgt der Wechsel über den Schanzentisch von Wiese zu betonierter Lauffläche.

Und das alles bei metallischem Geschmack im Mund und eingeengtem

Sehfeld. Der Puls ist in ungeahnten Höhen und das einzige Ziel ist nicht abzurutschen.

Als Empfehlung des Veranstalters wurden leichte Trekkingschuhe und Handschuhe

Genannt . Von Fußballschuhen mit Stollen bis zu Hochgebirgsstiefeln war alles am Start.

Das alles nimmt man aber erst am Ziel wahr , welches ich nach 6:54 erreichte und mich

Nur mühsam auf den Beinen halten konnte.

Die Kombination aus zitternden Beinen und brennender Lunge kannte ich in

Diesem Umfang noch nicht .

Im Zielbereich wird man von der Bergwacht in Empfang genommen und jede Menge

Sanitäter stehen bereit wenn es jemandem , völlig überraschend , nicht so gut gehen sollte.

Vielen Dank an dieser Stelle für die zahlreichen Helfer von Bergwacht , DRK und Feuerwehr ; die

Den reibungslosen Ablauf erst möglich machten .

Abwärts geht es dann zu Fuß über die Treppen neben der Laufstrecke, das das

Eine Herausforderung sein kann , weiß nur der der es schon mal mit zitternden Beinen

Gemacht hat.

Wieder im Startbereich angekommen erwartet einen dann die Verpflegung , die sehr üppig

Und grosszügig ausgelegt ist.

Kleiner Kritikpunkt ist die Beschilderung zum Wettkampfort und die wenigen Duschmöglichkeiten.

 

Macht aber nix: mein Fieber ist geweckt und ich komme wieder .

Platz 390 von 808 ist in Ordnung für die Rahmenbedingungen , lässt aber

Auch deutlich Luft nach oben.

 

Mein Fazit: Dieser Wettkampf ist nicht günstig , aber auf jeden Fall eine Erfahrung wert; die Rahmenbedingungen sind RedBull typisch perfekt , die Natur tut ihr übriges und die

Stimmung ist ebenfalls nicht zu toppen.

 

 

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