12. Zürich Marathon

Dietmar und Thore Göbel laufen zum Saisonauftakt den Zürich Marathon.

Dietmar und Thore Göbel starteten am 06. April 2014 beim 12. Zürich Marathon. Beide liefen zusammen die 42,195 km und erreichten nach 3:49:00 das Ziel.

Thore lief in der Altersklasse M18 auf einen herausragenden 5. Platz. Insgesamt erreichte er den 1.313 Platz!
Dietmar erreichte in der Altersklasse M45 den 246. Rang und wurde insgesamt als 1.312 gewertet.

Herzlichen Glückwunsch zu diesen Leistungen.

Einen recht herzlichen Dank an Dietmar für seinen interesanten Laufbericht von Zürich, den Ihr nachstehend nachlesen könnt. Viel Spaß dabei!


Zürich Marathon 6. April 2014:
von der LSG Schwarzwaldmarathon am Start: Dietmar (Jahrgang 1965) und Thore Göbel (Jahrgang 1998)

Unter den Frühjahrs-Stadtmarathonläufen im deutschsprachigen Raum, kann der Zürich Marathon neben Freiburg sicher als einer der bekanntesten gelten. Nicht umsonst laufen dort Spitzenläufer aus der ganzen Welt mit Endzeiten um die 2:10 h.
Da Thore als Jugendlicher seinen 2. Marathon laufen wollte, kam für uns nur Österreich (Wien am 13.4.) oder die Schweiz, also Zürich dieses Wochenende in Frage. Und da Zürich näher ist…………….


Um es vorab zu nehmen: Mit 116,50 € - und dies ist nicht der Preis der Nachmeldung am Tag der Veranstaltung! – sicher sehr teuer, aber immerhin man bekommt einiges geboten: Neben Nudelparty, Medaille, Finisher Shirt, Kleidersack mit Nummer, Straßenbahnticket (wobei dies ja eigentlich das Problem bei allen Stadtmarathons ist und kein Bonus für den Läufer?), ist das „Event“ schon sehr gut organisiert. Und wer wirklich den Ehrgeiz hat eine Bestzeit vom Schwarzwaldmarathon zu knacken: Bitte schön. Die Strecke ist schnell und der Läufer hat zumindest keine Schwierigkeiten sich auf Grund des Streckenprofils (gleichmäßig und 30 HM, aber auch Vorsicht: zwischen Kilometer 25 und 35 geht es leicht aber spürbar bergauf) lange Gedanken über die Einteilung der Kilometer zu machen. Andererseits: Die Freuden: „Es geht bergab ab Kilometer 22“ wie in Bräunlingen, gibt es nicht, weshalb die 2. Hälfte dann halt noch mehr weh tut. Und: Ständig einer vor Dir; am Verpflegungsstand echter Zeitverlust – vielleicht auch weil man vor Angebot „Was nehmen wir denn“, sich nicht entscheiden kann.

Start um 8:30 Uhr ist nach 1. Woche Sommerzeit, auch nicht Jedermanns/-fraus Sache, vorallem bei 1,5h Anfahrt, parken Shuttlebus, Kleiderdepot etc.

Am Start und auf der Strecke aber super Stimmung und perfekte Organisation bis zum Schluss. (Wir hatten auch an den letzten Verpflegungsstationen noch Bananen, Cola etc. pp., später auch bzgl. Shuttelbus: Fast Alles perfekt.) Man darf halt nicht Alles glauben: Nicht bei jedem Kilometer ist ein ToiToi (vorallem für die Frauen wichtig!) und im Ziel gibt’s es auch die Platzierung und Endzeit nicht per SMS, aber auf der Strecke mehrfach für die zu Hause gebliebenen (z.B. Halbmarathon oder 38 km Passierung).

Thore und ich sind den Lauf planmäßig auf 4:00 h angegangen (Mindestziel unter 4:15 h bzw. durchlaufen) was somit 30-45 min schneller werden sollte als Thores Zeit (4:48h) in Bräunlingen im Oktober. Bzgl. der Startblöcke – die Nummerns sind farblich nach Bestzeit gekennzeichnet, kann ein solcher Sprung Probleme machen, für uns war 4:11 vorderste Reihe „grün“ wobei grün bis 5:30 h ging. Weiter vorne sind die Zeitblöcke enger, d.h. ca. 20 min nur lang. Beim Lauf selbst kann man nur sagen: Zürich als Stadt genießen und auch anschauen – für den Startpreis eben nicht nur Bestzeit runterlaufen – was ja auch etwas ablenkt und das Durchkommen leichter macht. Letztlich haben wir gemeinsam in 3:49:00 h das Ziel erreicht, was für Thore am Ende von 2207 insgesamt gestarteten Männer Platz 1313 und in der Altersklasse Platz 5 (U 18, also mit den Jahrgängen 1995-98) bedeutete. Splitting: Mit 1:54:12 auf der ersten Hälfte perfekt – das geht also trotz o.g. kleinem Anstieg zw. 25 und 35km.
Ach ja: Es ist schon beeindruckend, dass man auf Grund der Wendestrecke – wir waren bei ca. KM 18 – eine Wolke von Kenianer im 3er Schnitt entgegen fliegen sieht!!!

In Kurzform:

1. Perfekt organisierter Stadtmarathon (und einen Stadtmarathon sollte man im Leben mal gelaufen sein, um wirklich ehrlich zu sagen: „Zuviel los für mich“)

2. Sicher teuer, aber es wird auch was geboten

3. Wer unter 3 h laufen will, hat sicher genug schnelle Läufer vor sich, und dort vorne auch relativ freie Strecke mit immer noch genug „ Zugpferden“ die den Freak auch noch bis 2:30 und schneller fordern können (betrifft mich leider nicht).

4. Vorsicht für komplette Anfänger oder „am Eventtag“ kranke Läufer: Die Sollzeit ist 5:30 h. Wer also 4:30 h plant und eventuell Rückenprobleme, Leisten- oder Kniebeschwerden hat, kann hier nicht ab Kilometer 35 zu Ende wandern!! Dann ist das Startgeld weg!

In diesem Sinne, bis zum nächsten Treffen im „Wald“ auf der Strecke oder wo auch immer
Dietmar

 

 

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