Triathlon Donaueschingen 29. Juni 2014

LSG´ler können mehr als "nur" laufen /
Dietmar und Thore Göbel starteten beim Volkstriathlon in Donaueschingen

Am Sonntag, den 29. Juni 2014 starteten Dietmar und Thore Göbel für die LSG Schwarzwaldmarathon beim Volkstriathlon in Donaueschingen.

Im Schwimmen mußte eine Distanz von 500 m bewältigt werden. Auf dem Rad betrug die Strecke 17,9 km. Beim abschließenden Laufen mußten nochmals 5 km absolviert werden.

Thore Göbel belegte mit einer Gesamtzeit von 1:16:17 Stunden einen guten 20. Gesamtrang und benötigte auf den drei Teilstrecken folgende Zeiten:

Schwimmen 14:09 Minuten (Platz 35)
Radfahren    36:19 Minuten (Platz 16)
Laufen         25:48 Minuten (Platz 13)

Dietmar Göbel benötigte für die Gesamtdistanz eine Zeit von 1:20:20 Stunden. Damit wurde er in der Gesamtwertung 23. Für die Teilstrecken benötigte er folgende Zeiten:

Schwimmen 14:50 Minuten (Platz 39)
Radfahren    43:23 Minuten (Platz 34)
Laufen         22:06 Minuten (Platz 5)

Beiden gratulieren wir zu diesen guten Leistungen.

Dietmar Göbel hat einen interessanten Bericht über sein erlebtes beim Volkstriathlon geschrieben. Es lohnt sich Ihn zu lesen. Viel Spaß dabei.

Prolog:

Man sollte sich wohl manche Dinge 3 x überlegen, zumindest wenn morgens um 5:30 Uhr der Sohn einem sagt:“ Papa ich hab mit einem Freund gewettet. Wir machen beim Triathlon in Donaueschingen mit und er muss 10 km laufen.“ Vater/Dietmar: “Okay“. => 1 Woche später: „Hast Du uns gemeldet?“ Nun da wurde es dann ernst und man schaut sich die Distanzen an. Volkstriathlon. Klingt ungefährlich: 500 m schwimmen, 17,5 km Radfahren und 5 km laufen. Nur: Ich hab´ zwar´ne Badehose, aber wann sind wir denn ´mal 500 m am Stück auf Zeit geschwommen. Und Zeitschwimmen überhaupt. Jugendschwimmschein war mit 10??! Panik!!! Ich werde ertrinken!! Und 15 min nach uns sollen die Jugendlichen starten. Ich werde im Narrenblatt stehen!  Und dann war da noch die Sache mit dem Fahrrad: Rennrad aus Studentenzeiten, gerade mal 25 Jahre her. Problem: Bremsblöcke steinhart und rissig, Trettlager: 3 Radhändler der Gegend bescheinigten mir bereits letztes Jahr, so was gebe es nicht mehr und einer rief sogar seinen Kollegen hinten aus der Werkstatt: „ Schaut ´mal, so haben wir früher Räder gebaut.“ „Danke für´s Gespräch.“Aber es gibt gute Freunde!!: „Und so half Christoph Franki (eigentlich Cordula Weiss vom Sport Weiss) Thore mit einem Superrennrad aus und ich fuhr das Mountainbike der Tochter (Wie doch die Zeit vergeht, dass man die Sachen der Kinder verwenden kann!!!). Danke, nochmals an Cordula!


Der Wettkampf:

So standen wir dann am Sonntag (29.6.) um 8:30 Uhr im Stadion in Donaueschingen und checkten unsere Räder ein, liesen uns mit Startnummer bemalen – nein ich werde meine nicht 3 Wochen mit Edding nachziehen und mit T-shirt und erhobenem Arm durch die Stadt laufen - und bewunderten die Profis der Olympischen- und Mitteldistanz die vor uns starteten und noch vor unserem Schwimmen auf die Radstrecke gingen.
10:30 Uhr dann die Stunde der Wahrheit: Schwimmen bei 22° Wassertemperatur. Ich bin beim „Warmschwimmen“ schon blau und Gott sei Dank nicht der einzige Schwimmer, der Brust-Kraul  im Wechsel und keine „Saltowende“ schwimmt. Immerhin sind Thore und ich a) nicht die letzten aus dem Wasser und sicher unter 15 min, d.h. bevor die Jugendlichen über uns wegschwimmen (die Zwischenzeiten der Ergebnisslisten sind praktisch mit Wechselzeiten).  Barfuß rüberlaufen zum Stadion, anziehen, Helm und ab mit dem Rad. Thore ist ´ne Runde Minute vor und dann Schlichtweg „abgefahren“. An jeder Abzweigung, wie auch jeder Feldwegeinbuchtung steht ein Streckenposten – Hochachtung vor dem Orga-Team-  und sowohl Nachwuchssportler (=Thore) wie auch „Senioren“ mit „Nicht-Wirklich-Rennrad“ werden von den Profis im Vorbeifahren immer wieder angefeuert. Auch weil man die gleiche Strecke fährt – die Profis halt bis 6 Runden, die Volkstriathleten 1 Runde – bekommt man einen guten Eindruck und auch Hochachtung vor der Leistung der Sportler auf den langen Distanzen. Nach gut 43 min stelle ich mein Rad ab und freue mich auf die „Stunde der Läufer“: Zum einen ist meine Wechselzeit gleich 0 – nur absteigen und Helm weg, ich habe ja keine Rennradschuhe – und zum zweiten ist laufen eben laufen. Nach der ersten 2,5 km Runde im Fürstenbergpark, mit seinen vielen Abzweigungen, Runden um Ententeiche etc. sind auch dann meine Oberschenkel wieder „Rad frei“ und die Füße warm, so dass es schnell in die 2. Runde geht. Am Ende 5km in 22 min ist okay. Thore mit Platz 20, ich mit 23 – es wurden alle Altersklassen zusammen gewertet – war nett, nicht aber das Endscheidende.
Insgesamt mal etwas völlig anderes, viel Spaß, super organisiert und mit rund 40 € Startgeld bei diesem Aufwand sicher gerechtfertigt. Auch Läufer wie ich mit 35 Jahren „Schwimmabstinenz“ (Wir reden von schwimmen nicht baden oder Whirlpool!!) können das schaffen und man lernt nebenbei die Triathleten Ernst zu nehmen.

Wermuttropfen:

Schade das der DLV die beiden Spitzenathleten/-läufer des Volkstriathlon noch nicht entdeckt hat, die auf einer 5 km Strecke, die über 2 Runden führt, dies mit 180° Kehre im Stadion, viele 90° Kurven im Park, rutschigem Kiesuntergrund etc. nur 13 min benötigen, also deutlich unter gut 2:30 min auf den Kilometer nach immerhin 500 m schwimmen und 17,5 km Radfahren im Wind. Oder sind da noch andere Gründe denkbar??

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