10. Obereschacher Sport Weiß Lauf, 24.4.2019

Sandra Gänsler und Marcel Schmid bestehen im „Starkwind“

Der 2. Lauf der Denzer Cup Serie findet inzwischen traditionsgemäß am letzten Mittwoch im April in Obereschach statt. Es ist mit 12,2 km der längste Lauf der Serie, der sich durch ein welliges Profil auszeichnet. Nach rund 1 km auf Asphalt beginnt der 7,5 km lange Waldabschnitt, bevor wieder knapp 4 km Straße anstehen. Da dieser letzte Abschnitt weitest gehend im „Freien“ liegt, können sehr heiße Frühlingstage oder Gegenwind zur „Challenge“ werden. Beachten sollte man, dass nach einem Arbeitstag, insbesondere bei einer stehenden-laufenden Tätigkeit, in der Wochenmitte nicht immer Bestzeitenwünsche umgesetzt werden können.

Für die LSG waren diesmal Alexander Glunk, Sandra Gänsler und Marcel Schmid am Start. Während Alexander sich noch im Trainingsaufbau befindend mit 1:03:40 min in seiner Altersklasse M40 den 8. Platz belegte, sicherte sich Marcel erneut einen Podiumsplatz (Platz 3, AK M20). Seine 47:43 bedeuteten auch unter der Woche einen souveränen Kilometerschnitt unter 4:00 min! Einfach Klasse!

Alle Gegner die Sandra in den letzten Wochen ja nicht im Training sahen, waren von ihrer „ich knacke sicher die Stundenschallmauer“ überrascht und beeindruckt (Wir hatten es Dir zugetraut und Dir gewünscht!). Sandra lief in 59:14 min auf Rang 3 ihrer Altersklasse W…XX….(würde dieses Geheimnis bei keiner Frau verraten, auch wenn es bei Sandra sowieso kein Problem wäre laughing) und kann sich mit Recht über die Leistung freuen.
Übrigens:Nicht umsonst musste laut Auskunft des Ausrichters um ca. 19:00 Uhr überlegt werden den Lauf wegen Starkwindes (siehe auch Anmerkung auf der Rangliste des Veranstalters!) abzubrechen. Umso beeindruckender Eure Leistung ihr 3, denn die letzten 4 km sind dann doppelt hart im Gegenwind!

Stark gemacht!!!!!

37. Weihermooslauf Unterkirnach am 13.4.2019

Am Samstagnachmittag bei kühlen, im Vergleich zu den Vorjahren eher winterlichen Temperaturen, fand zum 37. Mal der Weihermooslauf in Unterkirnach statt. Wie man an der Zahl erkennt: Ein Klassiker der lokalen Volks-/Waldläufe und wie jedes Jahr der erste Lauf der Denzer-Cup Serie. Start für diese 10,6 km Strecke war wie gewohnt um 17:00 Uhr. Die LSG wurde dieses Jahr nur durch Marcel (Schmid) vertreten, der die Strecke in sagenhaften:
40:13 min absolvierte und damit souverän die Männerklasse gewann und in der Gesamtwertung 3. wurde. Nochmals Gratulation hierzu, Marcel!

Meinerseits (also Dietmar-seits J) folgende Bemerkungen zu dem Lauf und zu der Leistung von Marcel: Meine spontane Äußerung zu der Zeit von Marcel war: „Bärenstark, Marcel!“ Warum, werden hier manche „Diagonalleser“ der Berichte sagen. 40 Minuten auf 10 km ist gut, aber bärenstark…… Daher hier meine „Rechtfertigung“ und für alle die den Lauf gerne - und ich empfehle dies - einmal laufen wollen: Die Strecke ist 10,6 km lang, nicht 10 km! Das ergibt für Marcel eine Durchschnittzeit pro Kilometer von 3:47 min, also deutlich unter 38 min auf die 10 km. Außerdem geht die Strecke in Unterkirnach die erste Hälfte nur bergauf und entspricht praktisch bildlich einer Nadel: Hoch, kleine „Nadelöse“, runter. Was man, wie wir wissen, bergauf an Zeit verliert, läuft man im Vergleich zu einer ebenen Strecke bergab nicht mehr rein. Erst Recht nicht, wenn die letzten 800 m so steil bergab gehen, dass man mehr als genug Luft hat, aber die Füße die Schrittfrequenz, die von der Kraft her möglich wäre, nicht umsetzen können. Man macht also Bremsschritte um nicht auf der Nase zu liegen. Und wie ihr richtig bemerkt gehen logischer Weise die ersten 800 m nur bergauf. Hier gibt es eine Bergwertung! Also geht es steil (!) bergauf. Für Siegläufer wir Marcel heißt das aber auch: Da man nicht weiß, was die Gegner machen oder können, dran bleiben, auf „Teufel komm raus“, selbst wenn da ein Läufer ist den man eben nicht kennt und der (wie man dann zu spät merkt) nur die Bergwertung kassieren will, um dann gemütlich zu Ende zu laufen. Das muss also nicht das eigene, sinnvolle Starttempo sein. Mein Tipp: Diese Zeit von Marcel ist für 35 min auf 10 km in der Ebene gut. Und das ist bärenstark!!!
Für uns Normalos:
Es gibt 3 Gründe in Unterkirnach zu starten:
1. Der Lauf ist ein sehr guter, unbestechlicher Leistungstest für einen Trainingsplan, der Richtung Herbst auf Naturstrecken ausgerichtet ist. Man kann gut seine Marathon-, Halbmarathon- oder 10 km-Zeit, die möglich ist im Herbst erkennen.Oder: 
2. Man begleitet Jemanden der einen solchen Test erlaufen will. Oder:
3. Man will einfach mal eine andere Strecke als die übliche Runde laufen, auch einmal die Läufer der Umgebung treffen und mit denen „quatschen“. Empfehlung an insbesondere Männer, die gerne überpacen, wenn sie eine Startnummer auf dem Bauch haben: Lange Jacke gar nicht ausziehen, Startnummer außen drauf nadeln und gemütlich so schnell laufen, dass man trotzdem nicht schwitzt.

Letzter Hinweis zur Pace:Alles unter einer Gesamtzeit von 59 min ist wirklich schnellauf dieser Strecke (entspricht: ca. 5:30min/km), ich finde es aber für jeden toll, diese Strecke zu schaffen!

Stirnlampenlauf Bad Dürrheim12.4.2019

Wie jedes Jahr haben wir als LSG auch dieses Jahr wieder an diesem „Charity“ Lauf teilgenommen. Im Gegensatz zu 2018 waren die Temperaturen aber winterlich, d.h. 5-6 °C und nur die Jungs vom „Eisbärenclub“ liefen in kurzen Hosen oder T-Shirt. Wohl auch deswegen waren wir letztlich nur zu „Fünft“, d.h. neben Anita und 3 Läufern noch unser Headcoach (hintere Reihe Bildmitte).
Die 5 oder 8 km Runde durch Bad Dürrheim, ist sicher für alle LSG Läufer/-innen/-diverse (J) völlig Stress frei machbar. Alle von uns, und das fiel sicher auch positiv den anderen Teilnehmern auf, haben die Teilnahme bis zum Start um 21:00 Uhr, und beim Lauf selbst als Event verstanden und gelebt, nicht wie leider einige als Tempolauf an ihre persönliche Bestzeit verstanden oder - leider jedes Klischee bestätigend - wie einige Nordic Walker die Strecke abgesperrt. Diese führt halt an manchen Stellen über nur Kinderwagen breite Spazierwege bzw. die 8 km Runde trifft eben wieder auf die 5 km Runde im letzten Abschnitt. Rücksicht von allen ist gefragt!
Für mich und Anita, die gemütlich „quatschend“ - Ihr kennt mich ja vom Lauftreff J- beeindruckend, dass manche Läufer sich per Handy von „Alexa“ pacen liesen: „Du hast jetzt 4 km gelaufen, in einer mittleren Zeit von 5:43min pro Kilometer. Weiter so…..“.
Besonders hübsch finde ich den aktuellen Licht-Beleuchtungs gefluteten Einlauf am Ende der Runde zurück im Kurpark. Außerdem hatten dieses Jahr wohl alle Läufer - egal wann sie zurückkamen, genug Backwaren und Getränke am gesponserten Buffet. Es ist übrigens ein Gerücht, dass die Laugenbrezel nach Läufergröße und Läufergewicht zugeordnet sind und das der Läufer der LSG mit gelber Mütze und Sonnenbrille (um unerkannt zu bleiben - siehe Bild) sich nur eine Brezel hätte nehmen dürfen!

Fazit: Nettes „Community-Event“, dass wir als LSG möglichst als „Pflichttermin“ zum lockeren Miteinander einplanen sollten.

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