10. November 2019 - Hohenzollern-Berglauf

Am 2. Sonntag im November - also bei kaltem Herbstwetter - laufen nur noch die echten Kerle oder harten Frauen Wettkämpfe.
Während somit die meisten LSG - ler/innen sich im warmen Bett herumdrehten, bestenfalls den Hund ausführten oder treusorgend die Brötchen holten, war nur einer von uns schon unterwegs zum Wettkampf: Thomas Schleicher.
Ich (= Dietmar) darf hier zugeben: Thomas fragte mich am Vortag, ob ich mitkomme. Ich lehnte mit der Begründung, die Strecke sei mir zu kurz ab. Wenn ich aber so ganz, ganz ehrlich in mich hineinhorche/-schaue, lacht sich über die Begründung jetzt noch ein Teufelchen zusammen mit einem Schweinhund schlapp.
Von uns allen also ein „Hut ab“ allein für den Start bei diesem Lauf und zu dieser Jahreszeit, an Dich Thomas. Und das gleiche nochmal vor Deiner Laufzeit und Platzierung:
Von mir noch Eckdaten:

Startzeit 10:00 Uhr , Startgeld 15,00 €, Nachmelder direkt am Start plus 3 €.  Maximal 500 Teilnehmer inclusive Nachmelder (also vorher schauen wie viele Läufer schon gemeldet haben!).

Die Strecke ist 8,1 km lang und hat ca. 300 HM, die immer steiler werden. Der „Zieleinlauf“ in die Burg ist zum Wettkampzeitpunkt für „reine Burgbesichtiger“ nur begrenzt begehbar oder gesperrt (Begleitpersonen die die Burg besichtigen wollen also Veranstaltungshinweise beachten!)

Sieger 2019: Daniel Noll in 29:56 min
Siegerin 2019: Sandra Schäfer in 38:25 min

Teilnehmer: 385.

Thomas Schleicher: 10. Platz AK in 42:01, Gesamtplatz 100 Männer und 107 Overall.

Und hier der Bericht von Thomas:

35. Hohenzollernberglauf: Am Start mussten wir uns überwinden und den Schweinehund im Auto einsperren, es war kalt 0°C und alles voller Nebel, nichts zu sehen von der Burg. Aber wir hörten von Helfern die grad oben waren das es Sonnenschein zur Belohnung oben geben wird. Somit war am Start die Hoffnung groß auf einen geilen Blick über den Nebel was wir auch bekamen. ich war knapp 1 min schneller wie 2017. Ab km 5 geht es richtig zur Sache und an der Burg angekommen geht es noch 3-mal im Ring hoch bis man oben im Burghof ins Ziel läuft.
Geiler kurzer Berglauf für 15 Euro mit super Panorama Blick

26.10.2019 HFU Halbmarathon in Furtwangen


Am letzten "Sommerzeit"-Samstag und bei wunderschönem Herbstwetter hat Thomas Scherzinger für die LSG Schwarzwaldmarathon nochmals die "Füße fliegen" lassen: 

In 1:35:42 h bewältigte er die Halbmarathon-Strecke.

Superzeit, vor allem wenn man bedenkt: Die 2. Hälfte der Strecke geht vermeintlich leicht, aber doch deutlich spürbar, bergauf!
(Wer will kann es ja mal als Training ausprobieren. Generell ist das Bregtal hoch eine schöne  Laufstrecke!)

Hier ein kurzes Statement über den Lauf von seiner Seite:

Bei Kaiserwetter in Furtwangen beim Halbmarathon der HFU war ich für die LSG im Schwarzwald unterwegs. Für mich als gebürtigen Furtwanger quasi ein Heimspiel. Um 10:30 Uhr fiel der Startschuß hinter der Hochschule. Die Strecke verlief vom Gebäude der HFU über Schönenbach und Vöhrenbach bis hin zur Waldrast und wieder zurück. Eine malerische Strecke den Bahndamm entlang mit überwiegend Waldwegen. Nicht nur an der Strecke war die Verpflegung ausreichend, auch im Ziel wurde mit Kürbis- und Gulaschsuppe für das leibliche Wohl gesorgt. Wegen der Obergrenze durften von insgesamt 300 Teilnehmern nur 100 den Halbmarathon laufen.

Gruß
Thomas


PS von mir: Den Lauf haben wir im Sonntagslauftreff heute auch "diskutiert" die Zeit bewundert und eine Läuferin, die sich auskannte, konnte Thomas nur bestätigen: Liebevoll und schön organisiert. Es lohnt sich manchmal eben auch "vor Ort" zu starten!
 

20.10.2019 - Amsterdam Marathon/Halbmarathon als Event

Der Amsterdam Marathon ist sicher inzwischen als Klassiker zu bezeichnen, gibt es ihn doch seit 1975. In den Niederlanden ist er die 2.-größte Marathonveranstaltung überhaupt und zog auch dieses Jahr ca. 12 000 Marathonläufer und rund 16 000 Halbmarathonläufer an.
Die Strecke selbst gilt als extrem schnell: 
So liegen die Streckenrekorde bei 2:04:06 h (= Männer) und seit diesem Wochenende für die Frauen bei 2:19:26 h.
Gestartet wird im Olympiastation von 1928 in welches man als Zieleinlauf auch wieder zurückkehrt. Dazwischen liegt der schöne Naturlandschaftsteil im Bereich Amstel und die schöne Innenstadt mit Grachten etc.. bevor es wieder zurück durch den Park geht.

Die Sieger 2019 auf der Marathonstrecke hießen:
Vincet Kipchumba (Kenia) in 2:05:09 h und
Degitu Azimeraw (Äthiopien) in 2:19:26 h.

Für die LSG waren auf der Marathonstrecke
Thomas Schleicher in 3:50:57 h, der trotz gutem Wetter und „Windstille“ sich auf der ersten Hälfte „verzockte“ (= diese in 1:39:44 h) und dies auf den zweiten 21 km zu spüren bekam, sprich die Pace deutlich reduzieren musste und 
Uwe Vosseler, 04:00:14 h unterwegs.

Beim Halbmarathon starteten:
Thilo Deeg - 1:45:01 h
Sandra Gänsler - 1:49:35 h
Anita Dold - 1:59:59 h, gewinnt auch den  Preis für die beste Zeiteinteilung,
Ingrid Kern: 02:06:18
Jan Sellschopp: 02:08:53
Daniel Frei: 02:20:16


Herzlichen Glückwunsch an Euch und Eure Detailberichte hören wir dann bitte Mittwochs um 18:30 Uhr im Lauftreff!! Wir sind alle neugierig!!

Und weil wir so neugierig sind: Hier der Bericht eines "Mitgereisten":

Eine Reise die ist lustig, eine Reise die ist schön.

Der Schreiber dieser Zeilen (Tilo) war zum ersten Mal dabei.

Wenn es einen Knopf geben würde wie bei Amazon – „gleichen Artikel nochmals kaufen“, dann wäre dieser schon gedrückt.

Für die ungeduldigen Leser hier nun erst einmal die harten Fakten:

Reiseveranstalter: AAT (AustAdventureTravel)

11 Reisende, davon 4 Frauen, demnach 7 Männer.

8 Läufer, 3 Mitreisende

Ziel: 44. Marathon/Halbmarathon in Amsterdam

Reisedauer: 4 Tage insgesamt mit An- und Abreise von Freitag bis Montag einschließlich.

Ergebnisse

Marathon:

Thomas Schleicher, 03:50:57

Uwe Vosseler, 04:00:14

Halbmarathon:

Sandra Gänsler: 1:49:35

Anita Dold: 1:59:59

Ingrid Kern: 02:06:18

Jan Sellschopp: 02:08:53

Daniel Frei: 02:20:16

Tilo Deeg: 01:45:01

Nichtläufer: Claudia und Hanjo sowie Markus Aust.

Insgesamt empfanden wir die Organisation der Laufveranstaltung als gut. Vor allem der Zieleinlauf in einem Olympiastadion mit tausenden von Leuten war beeindruckend. Allein schon die Massenveranstaltung mit insgesamt ca. 40.000 Teilnehmern ist eine logistische Meisterleistung. Nur Kleinigkeiten empfanden wir als nicht so gut, wie die Verpflegung nach Zieleinlauf, Verwendung von viel Plastik usw.

Die Frage: „Warum tut man sich so etwas an“ stellte sich mir nur zweimal.

Das erste Mal war die Abholzeit zum Flughafen Basel: 2:50 Uhr. Nachts. Oder morgens, wenn man es so sieht. Denn der Easyjet-Flieger ging um 6:15 Uhr. Mit etwas über 2 Stunden Schlaf trotz gutem Vorsatz früh ins Bett zu gehen. Egal. Wir kamen alle gut am Flughafen an und waren hellwach durch die Vorfreude. Das zweite Mal war bei mir so bei Kilometer 17, als meine Uhr irgendwie stehengeblieben war und egal wie oft ich drauf schaute ich immer noch bei Kilometer 17 lief. Schwupp, auf einmal war ich dann doch im Stadion und mein persönlicher Rekord nur vereitelt durch das Pärchen, zwischen denen mich mein Schlußsprint führte, die aber eigentlich glückselig sich umarmend ins Ziel einlaufen wollten…

Für die Organisation der Laufveranstaltung konnte unser „Reiseveranstalter“ Markus ja nichts. Denn alles andere hatte er besser organisiert:

Das von innen schöne Hotel war für uns ideal, da nur eine Haltestelle vom Veranstaltungsort entfernt. Die öffentlichen Verkehrsmittel sind „großstadtüblich“ gut, schnell und pünktlich.

Freitags frühstückten wir gleich im Hotel. Das war mit 15 Euro zwar nicht billig, aber Preis- wert…

Anschließend fuhren wir zum Veranstaltungsort und holten unsere Startnummern ab. In den 2 Hallen, die verschiedene Zubehör-Anbieter beherbergten wurde dann einiges geshoppt, was wir Läufer-innen so brauchen. Von Ärmlingen über Hosen, T-Shirts, Schuhen, bis zu Massagekissen.

AAT konnte verschiedene „Veranstaltungs-Kaninchen aus dem Hut“ zaubern: Vom Galadinner „à la carte“ im Hotel, Benutzung des Spa-Bereichs des Hotels über eine Privatführung im berüchtigten Rotlichtviertel Amsterdams sowie der Führung in der Heineken Erlebniswelt mit Ausbildung zum Barkeeper, Bus- und Bootsrundfahrt durch Amsterdam. Hinzu kamen 2 Freigetränke in luftiger Höhe im A’dam Lookout sowie leibhaftiger Verwandlung Hanjos in SuperMario bzw. einem Elefanten.

Thomas konnte es fast immer nicht fassen, welche Kaninchen noch zum Vorschein kamen und alles im Preis inbegriffen war…

Selbst das Wetter war fast wie bestellt und es regnete eigentlich nur, wenn wir uns innen aufgehalten haben. Sobald wir z. B. aus dem Heineken Gebäude wieder herauskamen, schien die Sonne.

Unser Wettkampf hatte ideale Wetterbedingungen mit bewölktem Himmel, nicht zu kalt und nicht zu warm fast ohne den tags zuvor recht kräftigen Wind und dann nach dem Zieleinlauf kam auch noch die Sonne raus.

Super gemacht, Markus!

Hinzu kamen einfach so viele lustige Gegebenheiten, die man hier aus Diskretionsgründen wohl besser nicht aufführt und so etwas einfach unter uns GentleWOmen bleiben wird, bis auf die paar Stichworte:

Trillerpfeife

Hörgeräte

Kabine 5

Prospektkleptomane

Treppe rückwärts

Von daher freue ich mich schon auf nächstes Jahr und bin gespannt, wo uns diesmal die Reise hinführen wird. Unser Gastmitglied Uwe nehmen wir auch gerne wieder mit!

An dieser Stelle nochmals einen ganz herzlichen Dank an alle Mitreisenden für das super nette Zusammensein und vor allem an Markus, der das immer so als selbstverständlich darstellt, aber ohne dessen Organisation das in der Form nicht so fantastisch geklappt hätte!

 

 

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